Wie unser Ansatz entstanden ist
2016
Die Gründungsidee entstand in einem kleinen Handwerksbetrieb, in dem mehrere Leasing- und Kreditangebote für dieselben Fahrzeuge vorlagen und niemand eine saubere Vergleichsrechnung erstellen konnte. Aus dieser praktischen Notwendigkeit heraus wurde ein erstes Excel-Modell entwickelt, das Raten, Restwerte, Laufzeiten und Nebenkosten in einem einzigen Zahlungsstrom zusammenführte. Die positive Resonanz im direkten Umfeld legte den Grundstein für eine systematischere Beschäftigung mit Lease-versus-Buy-Analysen.
2019
In der Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen wuchs der Bedarf nach einer strukturierteren Vorgehensweise, die über einfache Kalkulationen hinausging. Es entstanden interne Methoden mit klaren Schritten, beginnend bei der Aufnahme des Nutzungsprofils, über die Abbildung der Zahlungsströme bis hin zur Bewertung von Vertragsklauseln. Parallel dazu wurde die Zusammenarbeit mit Steuerkanzleien und Banken intensiviert, um typische Fallstricke in Angeboten früh zu erkennen und transparent zu machen.
2022
Mit zunehmender Projekterfahrung wurde deutlich, dass Lease-versus-Buy-Entscheidungen häufig im Rahmen größerer Veränderungen wie Standortzusammenlegungen, Fuhrparkneuordnungen oder Digitalisierungsvorhaben stattfinden. Der Ansatz wurde daher um Elemente der Projektplanung erweitert, etwa abgestimmte Zeitachsen für Bestellung, Lieferung, Inbetriebnahme und Vertragslaufzeiten. Gleichzeitig wurden die internen Modelle auf aktuelle rechtliche Rahmenbedingungen und marktübliche Vertragsgestaltungen in Deutschland angepasst.
2026
Heute arbeiten wir mit einem konsolidierten Methodenbaukasten, der speziell auf kleine Unternehmen ausgerichtet ist, die Fahrzeuge, Maschinen oder IT-Strukturen erneuern müssen. Der Fokus liegt auf Transparenz, Dokumentation und interner Nachvollziehbarkeit der Entscheidungen, damit Geschäftsführung, Mitgesellschafter und Finanzierungspartner auf derselben Datengrundlage diskutieren. Die Modelle und Checklisten werden laufend aktualisiert, um auch in den Jahren ab 2026 typische Vertragsformen und Finanzierungsangebote angemessen abbilden zu können.
Unser Kernteam für Lease-versus-Buy
Wir sprechen intern oft davon, dass jede Lease-versus-Buy-Entscheidung eine kleine Betriebsprüfung in eigener Sache ist, deshalb vereinen wir Finanzsicht, Vertragssicht, Praxiserfahrung und Fuhrparkkenntnis in einem Team.
Dr. Markus H. Klein
Lead Consultant für Anlagen- und Fahrzeugfinanzierung
Akademischer Hintergrund
Studium der Betriebswirtschaft mit Fokus auf Unternehmensfinanzierung, Fachhochschule mit Schwerpunkt Mittelstandsmanagement
Zwölf Leasingangebote für dieselbe Baumaschine auf dem Schreibtisch waren für mich der Auslöser, ein eigenes Bewertungsraster zu entwickeln. Seit vielen Jahren begleite ich kleine Unternehmen bei der Strukturierung von Leasing- und Kaufentscheidungen und übersetze Vertragsklauseln in konkrete Zahlungsprofile. Mein Schwerpunkt liegt auf Maschinen, Fahrzeugflotten und produktionsnahen Anlagen mit komplexen Nutzungszyklen.
Berufliche Stationen
Schwerpunkte und Fähigkeiten
Arbeitsweisen und Modelle
Zertifikate und Qualifikationen
Sabine L. Hartmann
Spezialistin für Fahrzeugflotten und Mobilitätskonzepte
Akademischer Hintergrund
Betriebswirtschaftliches Studium mit Schwerpunkt Logistik und Beschaffung, Hochschule für angewandte Wissenschaften in Nordrhein-Westfalen
Wenn wir als Unternehmen ein Fahrzeug anschaffen, interessieren mich zuerst Laufleistung, Einsatzprofile und Restwertszenarien. Ich übersetze diese Daten in Vergleichsmodelle für Leasing, Kredit und Kauf und achte darauf, dass Servicepakete, Reifen, Versicherungen und Nebenkosten nicht im Kleingedruckten verschwinden. Meine Erfahrung stammt aus Fuhrparkprojekten in Logistik, Handwerk und Dienstleistungsbetrieben.
Berufliche Stationen
Schwerpunkte und Fähigkeiten
Arbeitsweisen und Modelle
Zertifikate und Qualifikationen
Jonas P. Reinhardt
Analyst für Finanzierungsstrukturen und Kennzahlenwirkung
Akademischer Hintergrund
Studium der Volkswirtschaft mit Schwerpunkt Unternehmensfinanzierung, Universität mit wirtschaftswissenschaftlichem Fachbereich
Bei mir beginnt jede Lease-versus-Buy-Analyse mit einem nüchternen Blick auf Liquidität, Covenants und Planrechnung. Ich setze Zahlungsreihen, Zinsbelastungen und steuerliche Effekte in strukturierte Modelle um, die wir als Geschäftsführung schnell erfassen können. Meine Schwerpunkte liegen in der Bewertung von Kreditstrukturen, Tilgungsplänen und deren Auswirkungen auf Bilanzkennzahlen in kleinen Unternehmen.
Berufliche Stationen
Schwerpunkte und Fähigkeiten
Arbeitsweisen und Modelle
Zertifikate und Qualifikationen
Elena S. Vogt
Praxisexpertin für technische Nutzung und Wartungszyklen
Akademischer Hintergrund
Technische Berufsausbildung mit anschließender Meisterqualifikation, Berufsakademie mit Schwerpunkt Produktionstechnik
Ich komme aus der Praxis kleiner Betriebe, in denen jede neue Maschine und jedes neue Fahrzeug unmittelbare Folgen für Abläufe, Servicelevel und Wartung hat. In Lease-versus-Buy-Projekten übersetze ich technische Spezifikationen in betriebswirtschaftliche Anforderungen und prüfe, ob Vertragsmodelle zu unseren Wartungsfenstern, Auslastungsprofilen und geplanten Ersatzzyklen passen. Mein Schwerpunkt liegt auf Produktion, Handwerk und technischen Dienstleistungen.
Berufliche Stationen
Schwerpunkte und Fähigkeiten
Arbeitsweisen und Modelle
Zertifikate und Qualifikationen
Was uns in Lease-versus-Buy-Projekten leitet
Unser Auftrag
Unser Auftrag ist es, Lease-versus-Buy-Entscheidungen für kleine Unternehmen so aufzubereiten, dass wir als Verantwortliche in Geschäftsführung oder kaufmännischer Leitung in kurzer Zeit erkennen, welche Option zu Liquidität, Bilanz, Steuern und praktischer Nutzung passt. Dazu strukturieren wir Informationen, stellen Annahmen transparent dar und übersetzen Vertragsdetails in verständliche Zahlungsprofile.
Unser Ausblick
Unsere Vorstellung für die kommenden Jahre ist, dass kleine Unternehmen Anschaffungen von Fahrzeugen, Maschinen und IT mit derselben strukturierten Sorgfalt vorbereiten wie große Investitionsprojekte. Lease-versus-Buy-Analysen sollen dabei ein selbstverständlicher Bestandteil der Planung werden, sodass Entscheidungen nicht mehr allein auf Basis einzelner Raten oder Herstellerangebote getroffen werden.
Risikobewusste Perspektive
Wir stellen unsere eigene Risikowahrnehmung als kleines Unternehmen in den Mittelpunkt und hinterfragen Konditionen, die kurzfristig attraktiv wirken, langfristig aber Flexibilität kosten könnten, insbesondere bei Leasingverträgen mit starren Laufzeiten und komplexen Klauseln.
Dokumentierte Entscheidungen
Wir dokumentieren unsere Entscheidungsgrundlagen so, dass sie auch Jahre später noch nachvollziehbar sind, wenn Verträge angepasst, Objekte verkauft oder neue Finanzierungen hinzukommen und frühere Annahmen überprüft werden müssen.
Optionen gleich behandeln
Wir betrachten Leasing, Kreditkauf und Barerwerb als gleichberechtigte Optionen und lassen uns nicht von Standardangeboten oder Vertriebsinteressen leiten, sondern prüfen systematisch, welche Variante zu unserer Situation passt.
Ganzheitlicher Blick
Wir achten darauf, dass technische, organisatorische und finanzielle Aspekte einer Anschaffung zusammenpassen, damit die gewählte Finanzierungsform nicht im Widerspruch zu Wartungsfenstern, Einsatzprofilen oder geplanten Ersatzzyklen steht.
Erfahrungen
Wir sehen unsere eigene Entwicklung als Abfolge von Situationen, in denen unübersichtliche Finanzierungsangebote in klare Entscheidungsbilder übersetzt werden mussten, daraus entstand unser heutiger Ansatz.
Thomas Müller
Geschäftsführender Inhaber, Müller Service
Wir standen vor der Wahl, unseren Servicefuhrpark komplett zu erneuern, und hatten parallel Leasingangebote des Herstellers, Vorschläge unserer Hausbank und die Option, einzelne Fahrzeuge bar zu kaufen.
Die strukturierte Gegenüberstellung von Leasing, Kredit und Barerwerb führte zu einer kombinierten Lösung, die unsere Liquidität schonte, unsere Bilanzkennzahlen im Blick behielt und gleichzeitig Spielraum für künftige Anpassungen ließ.
"Wir hatten das Gefühl, in einer Wolke aus Angeboten zu stehen, jeder Anbieter versprach uns eine besonders günstige Rate, aber niemand sprach über die Auswirkungen auf unsere Bilanz und Liquidität. In der gemeinsamen Lease-versus-Buy-Analyse wurden alle Varianten auf ein einheitliches Raster gelegt, inklusive Laufleistungen, Restwerte und Wartung. Am Ende entschieden wir uns bewusst für eine gemischte Lösung und konnten diese Entscheidung gegenüber unserem Beirat sauber begründen."
Julia Reuter
Mitgeschäftsführerin, Reuter Technik
Unser Produktionsbetrieb benötigte eine neue Maschine, deren Anschaffungskosten unsere bisherigen Investitionsrahmen deutlich überstiegen, die Leasingangebote wirkten attraktiv, waren aber schwer vergleichbar.
Durch die Szenarioanalyse entschieden wir uns für eine Finanzierung mit klaren Ausstiegspunkten, die zu unseren Wartungszyklen passten und vertraglich definierte Anpassungsmöglichkeiten enthielten.
"Wir wollten verstehen, ob ein langer Leasingvertrag mit niedriger Rate oder ein kürzerer Kreditkauf besser zu unseren Auftragsspitzen und Wartungsfenstern passt. In den Modellen wurden Auslastung, Serviceverträge und mögliche technische Änderungen durchgespielt, inklusive verschiedener Restwertannahmen. Besonders hilfreich war, dass auch auf mögliche Vertragsklauseln hingewiesen wurde, die uns bei einer späteren Umstellung eingeschränkt hätten, selbst wenn die Zahlen auf den ersten Blick gut aussahen."
Ahmed Özdemir
Kaufmännischer Leiter, LogiTrans
Wir planten die Zusammenlegung zweier Standorte, inklusive neuer Fahrzeuge und IT-Infrastruktur, und suchten nach einer einheitlichen Linie für Leasing- und Kaufentscheidungen.
Das Ergebnis war ein klarer Rahmen, welche Objekte wir leasen, welche wir kaufen und wo wir bewusst Übergangslösungen nutzen, um unsere Handlungsfähigkeit in der Standortentwicklung zu sichern.
"Im Projektverlauf merkten wir, wie leicht man sich von Einzelangeboten treiben lässt, wenn gleichzeitig Standortplanung, Bau und Technik laufen. Die Lease-versus-Buy-Analyse brachte Ordnung hinein, indem sie alle relevanten Objekte nach derselben Logik bewertete. Besonders überzeugend war, dass nicht nur die niedrigste Rate hervorgehoben wurde, sondern auch, welche Optionen unsere zukünftige Flexibilität stärkten und welche uns in enge Vertragskorridore geführt hätten, die später schwer zu verlassen sind."
Wie wir unsere nächste große Anschaffung strukturiert vorbereiten
Lease oder Kauf abwägen